Lexikon2017-06-21T14:35:24+00:00

Ein sogenanntes Fahrtenbuch dient dazu, die zurückgelegte Fahrtstrecke eines Kraftfahrzeuges zu dokumentieren. Notwendig ist dies aufgrund der betriebsinternen Abrechnung und der steuerlichen Geltendmachung beim Finanzamt. Darüber hinaus kann ein Fahrtenbuch allerdings auch nützlich sein, wenn es behördliche Dinge zu klären gilt – etwa dann, wenn Beteiligte oder Zeugen eines Verkehrsunfalls einen Beleg für den Unfallvorgang benötigen. Dementsprechend werden Fahrtenbücher vor allem in Betrieben genutzt, um die internen Abläufe zu erleichtern und den Mitarbeitern Arbeit abzunehmen. Pflicht ist das Führen eines Fahrtenbuchs in der Regel allerdings nicht bzw. nur unter sehr speziellen Voraussetzungen. Mehr zum Fahrtenbuch lesen.

Die Kilometerpauschale wird auch als Entfernungspauschale oder Pendlerpauschale bezeichnet und dient dazu, die Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz zu pauschalisieren. Im Detail mindert sie das zu versteuernde Einkommen des Arbeitnehmers oder Selbstständigen. Dabei ist es nicht entscheidend, wie genau die Entfernung mit dem Verkehrsmittel zurückgelegt wird – dementsprechend gilt eine Kilometerpauschale also auch für Fußgänger oder öffentliche Verkehrsmittel. Lediglich Taxen und Flugzeuge stellen eine Ausnahme dar. Mehr zur Kilometerpauschale lesen.

Die klassische Autoversicherung teilt sich in die Bereiche Kfz-Haftpflichtversicherung und Kaskoversicherung auf, wobei letztere nochmals in Teil- und Vollkaskoversicherung unterteilt wird. Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl weiterer Autoversicherungen wie etwa die Insassen-Unfallversicherung oder sonstige Zusatzversicherungen, die vor speziellen Schadensfällen schützen. Mehr zur Autoversicherung lesen.

Firmenwagen stellen sowohl ein begehrtes Statussymbol als auch ein bewährtes Arbeitsgerät dar und werden täglich von vielen Arbeitnehmern und Chefs dienstlich und privat genutzt. Oft wird er in Unternehmen als eine Art der Mitarbeitermotivation angeboten, denn immerhin zahlt der Arbeitgeber im Regelfall die laufenden Kosten. Tatsächlich gilt der Firmenwagen bei vielen Angestellten sogar als deutlich beliebter als die klassische Gehaltserhöhung. Oft hat ein Firmenwagen gegenüber einem Privatauto zahlreiche Vorteile, gleichzeitig sollten Nutzer aber nicht vergessen, dass dieser finanzielle Vorteil dennoch beim Finanzamt versteuert werden muss. Lies hier mehr zum Thema Firmenwagen steuerlich absetzen.

Als geldwerter Vorteil wird eine Form der Vergütung bezeichnet, die über den normalen Lohn hinausgeht und dementsprechend nicht in Form von Geld ausgezahlt wird. Eine andere häufige Bezeichnung ist daher oftmals auch Sachleistung bzw. Sachbezug. Meist wird der geldwerte Vorteil in Form eines Firmenwagens oder eines Rabattfreibetrags durch den Arbeitgeber angeboten. Obwohl es bei einem geldwerten Vorteil keine Auszahlung gibt, so muss dieser aber dennoch versteuert werden. Mehr zu Thema geldwerte Vorteile steuerfrei nutzen lesen

Erhält ein Mitarbeiter einen Dienstwagen, so kann er selbigen nicht nur für die Arbeit, sondern (sofern es nicht explizit durch den Arbeitgeber untersagt wird) auch für private Fahrten nutzen. So senkt er seine eigenen Kosten und kann den sogenannten geldwerten Vorteil für sich nutzen. Diese Ersparnis muss allerdings korrekt versteuert werden, wofür laut Gesetzgeber die 1-Prozent-Regelung zum Einsatz kommen kann. Alternativ kann außerdem zum klassischen Fahrtenbuch gegriffen werden, welches vom Arbeitnehmer geführt wird und alle getätigten Fahrten akkurat aufzeichnen muss. Im Einzelfall gilt es abzuwägen, welche der beiden Methoden die sinnvollere Wahl ist. Lies mehr für wen sich die 1 Prozent Regelung lohnt.