Fahrtenbuch2016-10-26T12:45:21+00:00

Fahrtenbuch

Ein sogenanntes Fahrtenbuch dient dazu, die zurückgelegte Fahrtstrecke eines Kraftfahrzeuges zu dokumentieren. Notwendig ist dies aufgrund der betriebsinternen Abrechnung und der steuerlichen Geltendmachung beim Finanzamt. Darüber hinaus kann ein Fahrtenbuch allerdings auch nützlich sein, wenn es behördliche Dinge zu klären gilt – etwa dann, wenn Beteiligte oder Zeugen eines Verkehrsunfalls einen Beleg für den Unfallvorgang benötigen. Dementsprechend werden Fahrtenbücher vor allem in Betrieben genutzt, um die internen Abläufe zu erleichtern und den Mitarbeitern Arbeit abzunehmen. Pflicht ist das Führen eines Fahrtenbuchs in der Regel allerdings nicht bzw. nur unter sehr speziellen Voraussetzungen.

Ursprünglich wurden Fahrtenbücher ganz klassisch mit Stift und Papier geführt, der jeweilige Fahrzeugnutzer musste also alle entsprechenden Daten manuell eintragen. Heutzutage wird allerdings bevorzugt zu elektronischen Fahrtenbüchern gegriffen, vor allem dann, wenn ein großer Fuhrpark vorhanden ist. Das Fahrtenbuch kann die Routen und Standorte der Fahrzeuge mittels GPS nachverfolgen, sodass diese auch für den Fuhrparkleiter nachvollziehbar sind.

Grundsätzlich verfügt ein Fahrtenbuch über folgende wichtige Funktionen:

  • Start- und Zielort
  • Datum einer Fahrt sowie Uhrzeit bei Fahrtbeginn und Fahrtende
  • Zweck der Fahrt
  • Kilometerstand bei Fahrtbeginn und Fahrtende
  • Entfernung in Kilometern

Die Vorteile eines Fahrtenbuches

Mithilfe eines Fahrtenbuches wie „InFleet“ von Bornemann können eine Vielzahl an Vorteilen genutzt werden. An erster Stelle sind hierbei wohl die Steuervorteile zu nennen, denn ein Fahrtenbuch arbeitet sehr viel genauer als die ansonsten genutzte Pauschalwertmethode. Gerade für Firmen mit einem etwas größeren Fuhrpark macht dies Sinn und erleichtert die betriebsinterne und steuerliche Abrechnung. Gleichzeitig bietet sich die Arbeit mit dem integrierten GPS außerdem an, um Routen, Fahrtwege und interne Prozesse zu optimieren und besser aufeinander abzustimmen.

Behördliche Auflagen berücksichtigen

Es ist möglich, dass für Fahrtenbücher behördliche Auflagen erteilt werden. Diese werden einerseits vom Finanzamt aus Gründen der steuerlichen Abrechnung erteilt, können andererseits aber auch von der Polizei herausgegeben werden. Die polizeilichen Auflagen werden dann gültig, wenn beispielsweise schwerwiegende Verstöße gegen die StVO begangen wurden. Sofern der Halter nicht überwiegend der Fahrer ist, betrifft dies vor allem Firmen, welche in der Regel jedoch ohnehin ein Fahrtenbuch nutzen. In einem solchen Fall haben Behörden außerdem das Recht, Einsicht in die Fahrtenbücher zu verlangen. Eine solche Auflage gilt für einen definierten Zeitraum, in der für jede Zuwiderhandlung Bußgelder und sogar Punkte im Flensburger Strafregister anfallen können.