Fahrtenbuch vs. 1% Regelung2017-06-21T13:08:34+00:00

Beispielrechnung elektronisches Fahrtenbuch vs 1% Regel

Fahrtenbuch führen oder nach der 1%-Methode abrechnen –

Ein Vergleich

Wenn du deinen Dienstwagen oder deine gesamte Flotte neben den dienstlichen Fahrten auch für private Zwecke nutzen, stellt sich die Frage nach der Versteuerungsmethode. Hier hast du als Steuerpflichtiger die Wahl zwischen der pauschalen Abrechnung über die 1%-Methode (über den aktuellen Bruttolistenpreis des Wagens) oder der individuellen Abrechnung über ein eigens geführtes Fahrtenbuch. Um herauszufinden, welche der beiden Varianten für dich besser geeignet ist, haben wir hier eine Vergleichsrechnung durchgeführt. Anschließend kannst du entscheiden, welche Methode sich für dich eher lohnt und inwiefern sich dabei Steuervorteile beim Finanzamt ausmachen lassen.

Eine beispielhafte Vergleichsrechnung

Herr Mustermann hat eine nagelneuen Dienstwagen (Bruttolistenpreis inklusive Sonderausstattung 44.400 Euro) bekommen. Der tatsächliche Kaufpreis lag bei 38.500 Euro. Herr Mustermann fährt pro Jahr ungefähr 15.000 Kilometer mit diesem Firmenwagen. Der private Nutzungsanteil liegt hier daher bei etwa 15%, basierend auf den insgesamt gefahrenen Kilometern.

Der Fahrweg von der Wohn- zur Arbeitsstätte liegt bei 15 km. Herr Mustermann arbeitet pro Jahr 230 Tage. Er fährt jeden Tag mit diesem Auto zur Arbeit. Da Herr Mustermann jährlich über 53.000 Euro verdient, liegt sein Grenzsteuersatz bei 42%.

Bornemann:

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